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Warum Apple Ipad & Co. nicht drucken wollen!

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Warum ist es so schwierig mit Apple & Co zu drucken?

eMailen, rumsurfen,  Fotos zeigen – moderne Smartphones wie das Galaxy von Samsung und Tabletts wie das iPad von Apple bieten für ca 700€ 

fast identische Funktionen wie ein Notebook für 350€ , beim Thema Drucken können sie allerdings nicht mithalten. Die  Geräte sind eher zum Spielen gedacht, wer damit Arbeiten will ist schlecht beraten.

Druck nur über lokales Funk­netz möglich

Moderne Smartphones können Dinge, für die bis vor kurzem noch ein richtiger Computer nötig war. Teueren flachen Tablett-Rechnern wie Apples iPad werden viele sogar zutrauen, ein  Notebook einigermaßen komplett zu ersetzen. Dabei vergessen sie, dass ein paar scheinbar ganz selbst­verständliche Dinge auf Tabletts und Smartfones nicht funktionieren – oder nur mit sehr großem Aufwand. Zum Beispiel drucken.

Drucker per USB-Kabel verbinden, Treiber installieren, losdrucken: So einfach wie beim PC geht das weder mit dem Handy noch mit den Tablets.

Statt­dessen läuft die Verbindung zwischen Handy und Drucker nur unzuverlässig und per Funk, genauer gesagt über ein lokales WLan. Das setzt schon einmal einen Router voraus – und einen netz­werk­fähigen Drucker, der sich ins Funk­netz integrieren lässt. Ältere und billige Drucker sind da ebenso ausgeschlossen wie professionelle Farblaser.

Airprint: extrem beschränkt, aber simpel

 

Unter den gängigen mobilen Betriebs­systemen bietet derzeit Apples iOS über­haupt keine Möglich­keit, Druck­aufträge direkt aus beliebigen Anwendungen („Apps“) loszuschi­cken. Zwar  stellt iOS eine Technik namens „Airprint“ bereit. Apps, die Airprint unterstützen, haben einen Menü­punkt „Drucken“. So lässt sich im Prinzip aus dem Mail­programm eine E-Mail und aus dem Browser eine Webseite drucken.

Doch noch unterstützen längst nicht alle Apps diese Funk­tion. Auch verstehen nur wenige Druckermodelle Airprint. Zudem bietet diese Technik dem Nutzer kaum Einstell­möglich­keiten beim Drucken. Papier­art, Druck­größe oder -qualität –  alles Fehl­anzeige. Immerhin: Wenn es funk­tioniert, funk­tioniert es sehr einfach, wie immer bei Apple, sie haben die Rechte eines Kleinkindes was an der Hand geführt wird.

Drucker-Apps: Mehr Aufwand

Wer keinen Airprint-fähigen Drucker hat oder von einem Android-Gerät drucken will, muss auf Spezial-Apps zurück­greifen, wie sie manche Druckeranbieter bereit­stellen. Das ist eher umständlich: Jedes Mal wenn er etwas drucken will, muss der Nutzer die Drucker-App aufrufen. Für Fotos und Text­dateien mag das angehen, aber bei Webseiten wird es kompliziert. Die Drucker-App muss selbst eine Browser­funk­tion mitbringen. Und der Nutzer muss mit der Drucker-App surfen, um Webseiten zu drucken.

Die Apps der Druckeranbieter fallen recht unterschiedlich aus . So druckt Canons App nur Fotos, keine Texte oder Webseiten. Die HP-App druckt auch Text­dokumente – braucht dafür aber eine Internet­verbindung und ein Nutzer­konto. Denn für den Text­druck nutzt sie HPs ePrint-Dienst, der Druck­aufträge über Internet­rechner von HP abwi­ckelt  Teils können die Android-Apps noch weniger als die Versionen für Apple-Geräte: Epson druckt Texte, HP Webseiten nur in der iOS-App, nicht auf Android-Geräten.

Fotos mit beschnittenem Rand

Immerhin bieten Drucker-Apps oft mehr Einstell­möglich­keiten für Druck­aufträge. Die meisten unterstützen auch die Scan­funk­tion von Multi­funk­tions­geräten. Doch mit Notebook und PC können die mobilen Apps bei Qualität und Zuver­lässig­keit nicht mithalten. So sind beim Fotodruck stets die Ränder beschnitten. Die Epson-App bietet die Möglich­keit, einen Bild­ausschnitt zu wählen, druckt ihn aber nicht korrekt. Die Android-Version hat auch Probleme mit Webseiten: Beim Druck vom Smartphone ist die Schrift so stark vergrößert, dass sich der Ausdruck auf viele Seiten verteilt.

Text­druck nur bei einfachem Layout

Beim Text­druck zeigt sich: Einfach aufgebaute Dokumente funk­tionieren einigermaßen, komplexere Layouts gehen dagegen eher schief. Insgesamt ist es noch ein weiter Weg, bis Smartphone und Tablet beim Drucken mit „richtigen“ Computern mithalten können. Bis dahin werden viele Nutzer ihre Fotos oder Texte lieber per Mail oder USB-Kabel auf den PC über­tragen, um sie von dort komfortabel auszudrucken.

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