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Welchen Drucker fürs Ferienhaus in Spanien ?

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Kaufberatung: Tinte oder Laser - Welchen Drucker fürs Ferienhaus in Spanien Drucker sind billig wie Handies denn die Folgekosten in Form von Tintenpatronen

Machen den Gewinn der Hersteller aus.Computerdoktor gibt Tipps für die richtige Druckerwahl! Vorsicht vor Vergleichen in der Werbung Tintenmultifunktionsgeräte welche auf den ersten Blick überzeugend preiswert und vielseitig scheinen, relativiert sich beim Blick auf das Kleingedruckte.

Hier schränkt Epson die plakative Aussage „Bis zu 50 Prozent niedrigere Kosten als vergleichbare Farblaserdrucker“ folgendermaßen ein: „Im Vergleich zu den Top 10 der im vierten Quartal 2010 in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien verkauften DIN A4-Farblaserdrucker und Multifunktionsgeräte, ermittelt von IDC. Seitenkosten berechnet nach offiziellen Preislisten und Ergiebigkeitsangaben der Hersteller für Tonerkassetten in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien; Stand Dezember 2010.“ Im Klartext bedeutet das lediglich: Aktuelle Farbtintenstrahler der WP-Reihe von Epson sind wirtschaftlicher als der Durchschnitt einer relativ willkürlich definierten Gruppe von Geräten einer früheren Laserdrucker-Generation. Völlig anders argumentiert der koreanische Hersteller Samsung, ebenfalls einer der größten Druckerhersteller weltweit. Dessen Top-Manager JS Eun erklärte im Gespräch mit der PC-Welt Schwesterpublikation ChannelPartner: „Um den Kundenanforderungen gerecht zu werden, haben wir für einen begrenzten Zeitraum in Deutschland und Frankreich auch Tintenstrahldrucker angeboten. Den Verkauf dieser Geräte haben wir jetzt zugunsten unseres B2B-Geschäftes eingestellt.“ Auf die hohe Bedeutung der Umwelts- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkte in Deutschland angesprochen, zeigte sich Eun überzeugt, dass Laserdrucker „auf einem vergleichbaren Leistungsniveau sein werden wie die entsprechenden Inkjet-Drucker.“ Doch es gibt einen überzeugenden Unterschied! Ein tintendrucker darf nie eintrocknen, d.h. er muss jeden Tag drucken, sonst sind die tueren Patronen oder Druckköpfe defekt, einem Laserdrucker ist das egal! * Was drucken Sie? Wer nur Textseiten druckt, etwa Flugtickets, Emails, Geschäftsbriefe, der erreicht mit dem monochromen Laserdrucker wohl das beste Preis-Leistungsverhältnis. Präsentationen hingegen verlangen nach Farbe. Auf Normalpapier liefern hier in der Regel Farblaserdrucker ein ansprechenderes Ergebnis. Das macht sie im Vergleich günstiger. Spezialpapiere für Tintenstrahler treiben den Seitenpreis kräftig in die Höhe. Allerdings liefern sie oft eine höhere Farbtreue. Und wie wirtschaftlich ist ein Laser-Ausdruck, der den (potenziellen) Kunden qualitativ nicht überzeugt? * Wie häufig drucken Sie? Wer seinen Drucker schon mal 10 Tage oder länger gar nicht oder nur im Schwarz-Weiß-Modus benutzt, muss damit rechnen, dass die Tinte im Druckkopf eintrocknet und die feinen Düsen verstopft. Zwar lassen sich die Druckköpfe nachkaufen und in der Regel relativ einfach austauschen, doch der angestrebte Wirtschaftlichkeitsvorteil dürfte damit in den meisten Fällen dahin sein. * Wie viel drucken Sie? Bei höherem Druckvolumen sieht es in der Regel für den Laserdrucker besser aus, der auf billigen Papierqualitäten bessere Ergebnisse zeigt. Doch sollten Sie sich in jedem Fall vorher genau über Preise und Kapazität der Tintenpatronen und Tonerkartuschen erkundigen. Spezialist oder Alleskönner? Geht es um die Frage Single Function oder Multifunktionsgerät, entscheiden Anwender sich immer häufiger für Multifunktionsgeräte, wie die Absatzzahlen der Hersteller zeigen. Mehrere Faktoren spielen dabei zusammen: 1. Die Anschaffungskosten sind geringer als beim Kauf von drei oder vier Einzelgeräten. 2. Die Kombination von Drucker, Kopierer, Scanner und Fax in einem Gerät spart Platz. 3. Durch den Einsatz von Kombigeräten sinkt die Zahl der Geräte, die verwaltet werden müssen. Das spart Arbeitszeit. 4. Die Erfassung des Materialverbrauchs wird erleichtert und die Kostentransparenz erhöht. 5. Drucker werden immer häufiger im Netzwerk eingesetzt. Bei Multifunktionsgeräten lassen sich so gleich vier Gerätetypen effizienter auslasten und zentral für Teams, Abteilungen oder ein ganzes Unternehmen bereitstellen. Fazit: Die Frage nach dem richtigen Drucker berührt viele Bereiche im Freiberuflerbüro oder kleinem Unternehmen. Sie sollte nicht erst dann gestellt werden, wenn ein Gerät irreparabel defekt ist und schnellstens Ersatz benötigt wird. Mythos papierloses Büro Es ist schon ziemlich seltsam: Einerseits sind Drucker im Vergleich zu Tablet-PCs oder Smartphones ausgesprochen uncool. Andererseits entfachen sie in Unternehmen aller Größenordnungen hitzige Debatten. Dabei geht es um Fragen wie •Abteilungs- oder Einzelplatzdrucker? •Farbe oder Schwarz/Weiß? •Reiner Drucker oder Multifunktionsgerät? •Kaufen oder leasen? •Tinte oder Laser? Die Vehemenz, mit der häufig argumentiert wird, erscheint unverständlich, wenn man weiß, wie viele Führungskräfte, insbesondere in Startup-Unternehmen heute vom papierlosen Büro schwärmen. Das zeigen Äußerungen wie die folgende, in einem Zug auf der Rückfahrt von der CeBIT unfreiwillig mitgehörte: „Also, einen Tablet-PC hat bei uns jeder, aber der einzige Drucker steht in der Abstellkammer.“ Mal abgesehen davon, dass die Abstellkammer möglicherweise ohne Wissen der Geschäftsführung der meistfrequentierte Raum in der Firma ist, arbeiten Mitarbeiter von Startup-Unternehmen zunehmend im Home Office. Und dort gehört der Drucker zur Standardausrüstung.

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